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Autor: Betreff: Kill Bill

Posting Freak



Beitršge: 75
Angemeldet: 16.2.2002
Status: Offline

  erstellt am: 19.10.2003 um 16:53
Mir gef√§llt die Kritik aus dem Schnitt gar nicht. Eigentlich geht es weniger um den Film als um den √Ąrger √ľber QT und dessen Erfolge bei der Kritik. Zugegeben: Die meisten Kritiken, die ich bis jetzt gelesen habe, waren schwach. Man konnte deutlich herauslesen, dass die Mehrheit der Feuilleton-Schreiber nichts mit dem Film anfangen konnte, sich jedoch nicht zu solch einem Bekenntnis durchzuringen wagte. Daf√ľr gab es dann tausendmal geh√∂rte, langweilige √úberlegungen zu den Themen Gewalt, Besonderheit der Tarantino Filme usw.
Das war √ľberfl√ľssig und wirkte nicht ehrlich.
Jetzt ist ausnahmsweise einer ehrlich, gibt zu, dass er den Film bl√∂d findet, l√§sst uns vor allem wissen, dass er QT (und alles was dazu geh√∂rt ) nicht ausstehen kann. Und die Gewalt, die findet er nicht lustig. Tja ‚Ķ es ist aber ein Unterschied ob man keine Lust auf einen Film hat oder ob der Film schlecht ist. Eine anst√§ndiger Verriss f√ľr ‚ÄěKill Bill‚Äú wird wohl auch ausbleiben, daf√ľr gibt‚Äôs zu wenig Angriffspunkte. Es ist, ganz offensichtlich, letztlich reine Geschmackssache.

quote:
walt schrieb:

Jetzt weiss ich auch schon besser, warum das mit den Referenzen bei mir nicht so gut funktioniert hat.

Also bei mir konnte das so auch nicht funktionieren. Ich kenne so gut wie keine ‚ÄěSchwertkampffilme‚Äú, aber ich mag sie, so wie ich sie mir vorstelle. Ich bin n√§mlich, fast 20, ein kleiner Junge, der nach dem Film auf dem Weg zur Kneipe st√§ndig mit imagin√§rem Schwertkampf besch√§ftigt war
Ich bilde mir ein, die Nostalgie zu sp√ľren, die darin steckt, ohne die Vorbilder zu kennen. Das verleitet mich auch zur Nostalgie. Der Film hat zudem eine deutlich sp√ľrbare Atmosph√§re, deren Ursprung aus irgendetwas Schr√§gem, Fremden herr√ľhrt. Das hat mich zus√§tzlich ungemein angesprochen.

quote:
walt schrieb:

Zamfir und Santa Esmeralda ein massives Problem habe, weil ich den Kram zumindest als Kind noch mitbekommen hab in den siebzigern. Und da war das die Ausgeburt des Spiessertums schlechthin

klingt ja √ľbel. Hier habe ich mal wieder auch keine Ahnung und nehme vorurteilsfrei einfach alles auf, das mir gef√§llt.

So, jetzt warte ich bis es Freitag wird und ich "Kill Bill" zum 2. Mal sehen kann ...




[Editiert am 19/10/2003 von Murnau]

 
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Unregistriert


  erstellt am: 21.10.2003 um 10:00
Zur Kritik im Schnitt:

Erstmal denke ich, dass Objektivit√§t in einer Kritik kaum m√∂glich ist, sonst w√§re das ja ein wissenschaftlicher Text und der hat sich einer Wertung zu enthalten. Wertungen sind aber Bestandteil einer Kritik, somit ist diese immer subjektiv und die Frage nach Objektivit√§t relativ vernachl√§ssigbar. Eine Filmkritik ist immer die diskursive Spiegelung des Films in einer Person mit eigener (filmischer, sozialer, kultureller) Biografie. Dementsprechend gehen auch (nicht hier ge√§u√üerte) ressentimentbelastete Abklassifizierungen gegen√ľber Filmkritiken und Kritikern, dass die einem doch nur eitel erz√§hlen wollen, was man gef√§lligst von einem Film zu halten habe, fehl. Nach meinem Empfinden ist eine Filmkritik in erster Linie die Formulierung eines Standpunkts und dessen Hintergr√ľnde, aus dem heraus anschlie√üend, nahe am √§sthetischen Material des Films, argumentiert wird. Eine Einladung zum Dialog, gewisserma√üen.

Deswegen lese ich auch gerne Kritiken, die final nicht zur gleichen Einsch√§tzung des Films kommen wie ich. Beispielsweise die Kritiken bei jump-cut.de: Es ist mittlerweile beinahe schon verl√§sslilch, dass E. Kn√∂rer und ich vollkommen unterschiedliche Filme m√∂gen und nicht m√∂gen. Trotzdem ist ein Gro√üteil der Kritiken f√ľr mich interessant, da sie mir andere Perspektiven er√∂ffnen und ich mich mit mir selbst und meinen "Kriterien zur Qualit√§tsmessung" auseinandersetzen muss. Ich denke, darin liegt die M√∂glichkeit zum Fortschritt. Ich gebe auch gerne zu, begeisterter "Kritiken-im-Nachhinein"-Leser zu sein - nicht wegen Spoilern oder "Unbefangenheit" oder weil ich naiv glaube, dass es sowas wie ein reines, authentisches Filmerlebnis gibt, das durch Kritiken getr√ľbt w√ľrde, nein, weil mir das Lesen einer Kritik im Vorfeld meistens nicht viel bringt. Wenn ich einen Film vorab einsch√§tzen will, dann reicht mir in der Regel bereits der Pressetext vom Verleiher. Die kann man ohne weiteres im Internet, beispielsweise √ľber filmz.de recherchieren. Der Rest wird selbst entdeckt, erst in der Nachbearbeitung werden Kritiken f√ľr mich relevant und interessant. Das ist ein bi√üchen wie das Gespr√§ch nach dem Film, wenn man aus dem Kino kommt.

So, nach all dem Geplapper jetzt aber mal hin zur Kritik im Schnitt. Ich habe ja geschrieben, dass eine Subjektivit√§t, die sich wertend argumentieren muss, Bestandteil der Textsorte "Filmrkitik" ist. Das hei√üt nicht "anything goes", denn ich finde die Kritik f√ľr Schnitt-Verh√§ltnisse eigentlich beinahe etwas peinlich, da sie den Rahmen blo√üer Subjektivit√§t verl√§sst und sich nur noch am eigenen Geschmack aufgeilt, ohne √ľberhaupt den Film weiter zu beachten. Hinzu kommen einige willf√§hrige Einsch√§tzungen wie die mit dem "√ľberfl√ľssigsten Genre der Filmgeschichte: Ab diesem Zeitpunkt wird's einfach penetrant, das ist eitle Pfeifenrauchermentalit√§t. Dass das Genre - aus einer √∂konomischen Perspektive betrachtet - gar nicht √ľberfl√ľssig sein kann, belegt ja schon der unwiderlegbare Erfolg des Genres zu seiner Zeit: Irgendeine Saite muss es dann ja also im Publikum zum Klingen gebracht haben. Auch filmhistorisch kann man die Relevanz des Genres nicht von der Hand weisen: Man werfe allein mal einen Blick ins zeitgen√∂ssische Kino - ohne die wegbahnenden Studien zur Inszenierung des K√∂rpers aus dem Martial Arts Kino w√§ren heutige Actionfilme kaum denkbar. Diese Filme m√∂gen nat√ľrlich Daniel von Rosenberg desn√§chtens ob ihrer Inhaltslosigkeit umtreiben und dies sei ihm auch unbelassen - aber "√ľberfl√ľssig" macht das das Genre dennoch bei weitem nicht (es sei denn, man ist Narziss, granted!).

Ansonsten bietet die Kritik reichlich wenig Substanz, somit auch wenig Angriffsfl√§che oder Anreiz zur Diskussion. Wer sich gegen Ende hin mit rethorischen Fragen aus der Aff√§re zu ziehen versucht, muss mit den exakt gleichen Gegenfragen rechnen - ein Teufelskreis! Das wesentliche, was man aus dieser Kritik erf√§hrt, was man aus dieser Kritik weiterdenken kann, ist, dass Daniel von Rosenberg sich gerne mal anma√üend √ľber die Filmhistorie √§u√üert und somit das unsagbar langweilige Projekt der Trennung von "Filmkunst" und "Filmschund" weiterzuschreiben versucht und dass er obendrein auch noch zwei Stunden lang verflucht schlecht unterhalten wurde. Letzteres kann man ihm nicht verdenken. Mangelnde Argumentation und str√§fliche Entfernung vom √§sthetischen Material indes schon.













 
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Posting Freak



Beitršge: 45
Angemeldet: 17.3.2002
Status: Offline

  erstellt am: 21.10.2003 um 10:02
Sorry, war nicht eingeloggt - ich bin das grad eben gewesen!

____________________
www.f-lm.de
filmwissenschaftlich orientiertes Board der Zeitschrift
F.LM - Texte zum Film
=> Mein Filmtagebuch <=

 
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Posting Freak



Beitršge: 75
Angemeldet: 16.2.2002
Status: Offline

  erstellt am: 23.10.2003 um 15:52
Hier http://www.epd.de/film/film_index_18049.htm noch ein Artikel zum Thema QT. "Eine Polemik"!

Ich neige zu Spott, aber der Autor (der eine imo sehr suspekte Sichtweise hat) schreibt ja nicht nur eigenwilligen Blödsinn.
Obwohl ich seine konservativ und ignorant wirkenden Verhaltens- und Moralvorstellungen, spontan, √ľberhaupt nicht leiden kann!


Eine kleiner Auszug zum Kosten:

Die Filme von ‚ÄěTarantino & Co.‚Äú hingegen sind viel Pose, aber keinerlei Haltung. Und die Gewalt, speziell in Pulp Fiction und Kill Bill, ist nicht nur gedankenlos, sondern schlichtweg Ausdruck von Dummheit. ‚ÄěAnders als bei Kubrick, Scorsese oder Stone hat die Gewalt bei Tarantino keinerlei sozialen, politischen oder pers√∂nlichen Kontext. Bei ihm ist Gewalt kein Statement, sondern ein Fashion-Statement‚Äú, schrieb ein amerikanischer Kritiker anl√§sslich der Blutorgie Kill Bill. Tats√§chlich d√ľrfte Tarantinos neuestes Werk einer der blutigsten amerikanischen Mainstream-Filme aller Zeiten sein. Rein handwerklich ist er hervorragend gemacht. Aber es ist ein eiskalter Film, und mehr noch als Pulp Fiction dr√ľckt er sich um die emotionalen und k√∂rperlichen Konsequenzen von Gewalt herum. Wenn Uma Thurman in Kill Bill um ihr get√∂tetes Kind trauert, wirkt das wie eine hoffnungslos √ľberzogene, Beifall heischende ‚ÄěPerformance‚Äú, als wollte Tarantino beweisen, was er alles aus dieser Schauspielerin ‚Äěherausholen‚Äú kann.

 
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Posting Freak



Beitršge: 84
Angemeldet: 29.1.2002
Status: Offline

  erstellt am: 23.10.2003 um 17:09
quote:
Ich neige zu Spott, aber der Autor (der eine imo sehr suspekte Sichtweise hat) schreibt ja nicht nur eigenwilligen Blödsinn.

Ich finde schon, das der Mensch nur eigenwilligen Blödsinn verzapft.
Vor allem ist er ja regelrecht darauf versessen, die "Film Buff" Regisseure alle als dummdreiste Nachahmer bloszustellen, die keine Ahnung von Film haben und sich erdreisten, mit ihrem Schrott die Leinwand zu beschmutzen, die ja nur f√ľr Grossmeister wie Scorsese oder Kubrick erfunden wurde.
Schön auch, das er THE USUAL SUSPECTS als belanglos hinstellt ohne irgendwie zu sagnen warum er der Meinung ist.
"Schaut man sich heute noch einmal Trainspotting, Killing Zoe oder Die √ľblichen Verd√§chtigen an, merkt man, wie schlecht diese Filme gealtert sind. Es sind Filme von selbstverliebten film geeks, die den moralischen Welten des Film Noir v√∂llig ignorant gegen√ľberstehen", was haben bitte Trainspotting oder Killing Zoe mit Film Noir zu tun??? Die Behauptung, das Roger Avery sich nicht weiterentwickelt hat, kann ich auch nicht so stehen lassen, seine Filme unterscheiden sich eigentliche alle deutlich voneinander, der Mann ist durchaus zu Grossem F√§hig (RULES OF ATTRACTION war ein gutes "Comeback"), seine momentanen Projekte klingen alle intressant und ich bin sicher, der wird noch was reissen.
"Und die Gewalt, speziell in Pulp Fiction und Kill Bill, ist nicht nur gedankenlos, sondern schlichtweg Ausdruck von Dummheit."
Gewalt ist auch in der Realität meisst ausdruck von Dummheit, Tarantino hat das also recht gelungen umgesetzt.
STAR WARS mit FLASHDANCE auf eine Stufe zu stellen finde ich auch reichlich √ľberheblich (auch wenn ich STAR WARS nicht sonderlich mag, war der Film seinerzeit herrausragend).
Wenn nicht meine Schinken Nudeln langsam kalt w√ľrden, k√∂nnte ich den Text noch Stundenlang zerpfl√ľcken, aber essen ist wichtiger, als sich √ľber so einen Schrott aufzuregen.
Mahlzeit!

 
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Posting Freak



Beitršge: 26
Angemeldet: 25.3.2002
Status: Offline

  erstellt am: 23.10.2003 um 20:48
Der Artikel ist in der Tat ziemlich doof. "Kill Bill" war f√ľr mich zwar nicht die Erleuchtung und kann "Pulp Fiction" nicht das Wasser reichen, der Autor vermischt in seiner "Beweisf√ľhrung" aber ganz verschiedene Dinge auf ziemlich krude Weise. Einerseits zieht er gegen die fehlende Moral des Films vom Leder. Das kann er, wenn er will krititisieren, schiesst aber v√∂llig am Ziel vorbei, denn "Kill Bill" betont ja in jeder Einstellung seine K√ľnstlichkeit.

Wirklich seltsam ist aber, wie verschiedene Regisseure gegeneinander ausgespielt werden. Was QT daf√ľr kann, dass Rodriguez seit "Mariachi" keinen interessanten Film gemacht hat, ist mir ein R√§tsel. Und warum hingegen "Scream" und "The Quick and the Dead" so toll sind, will mir auch nicht einleuchten. "Scream" war ganz witzig, mehr aber auch nicht. Vollends l√§cherlich ist der Versuch, den Einfluss von "Pulp Fiction" runterzuspielen. Es gibt schlicht und ergreifend keinen Film, in den letzten f√ľnzehn Jahren, der auch nur ann√§hernd so einflussreich war. "Carlito's Way" war es sicher nicht. Die beiden Filme sind in komplett anderen Ligen.

 
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Administrator




Beitršge: 283
Angemeldet: 8.1.2002
Status: Offline

  erstellt am: 25.10.2003 um 16:13
Ich findes es erstaunlich, wie schwer sich die 'etablierte' Filmkritik mit Kill Bill tut. In der Tat ist auch mir noch kein einziger aktzeptabler Verriss untergekommen. Alleine das k√∂nnte man Tarantino ja schon anrechnen, wenn ich mich nicht, umso mehr ich mich damit besch√§ftige, √ľber den Film √§rgern w√ľrde. Aber das ist noch nicht ganz ausgegoren, und ich muss das noch etwas wirken lassen, bzw. noch mehr mit Freunden im Gespr√§ch debatieren. Gut finde ich allerdings, dass kaum ein Film dieses Jahr mehr Gespr√§chsstoff gegeben hat.

Nun aber noch vorab zwei perfide Plagiatwarnungen:

Original & Fälschung

Original & Fälschung


Hättet ihr's erkannt?

____________________
  • Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unanatastbar! (Am√©lie Poulain)
     
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    Unregistriert


      erstellt am: 26.10.2003 um 17:06
    Also ich find das gar nicht mal so weit hergeholt...:

    Tarantino am Telefon mit seinem Drehbuchautor Bill:

    Hi Bill, ich hab da Neuigkeiten, die wollen doch keinen 4. Teil von From Dusk Till Down haben, weil die inzwischen auch wissen, dass George Clooney da nicht mehr zu kriegen sein soll. Der macht jetzt den Colt Sievers. Fuck, die Idee war von mir, aber die wollten mich nicht im Team haben, egal...

    wird vom Drehbuchautor unterbochen und hört zu. Pause. Kurze Stille.

    ... nee wegen Uma. Die h√§tte ich als Jody genommen..- aber egal. Passt auf, warum ich dich anrufe: Hast das Drehbuch f√ľr den Kungfu-Streifen einigerma√üen fertich? Mir sind da nochn paar Sachen eingefallen, die unbedingt reinm√ľssen...

    kurze Pause. T hört ungeduldig ins Telefon

    Genau! Wir gehen einfach weniger auf das Rache-Ding ein und machen das eingängiger. Also Uma geht gereizt los und dann reihen wir Tötung an Tötung. Nee - noch einfacher! Wir lassen sie nen Merkzettel schreiben und die Leute, die sie killen will, stehen da groß drauf.

    T lacht laut ins Telefon

    Eben, das checkt dann jeder Depp... Das muss ja auch alles nur trendy aussehen und daf√ľr weniger Story.... nee, das brauchen wir nicht erkl√§ren warum, wie gesagt, das muss alles so nach ollen japanischen und Hongkong Movies riechen und deshalb will ich noch mal die Liste mit Dir durchgehen... ja ich warte...

    T wartet und wechseln den H√∂rer ans andere Ohr. Er z√ľndet sich ne Zigartte an und pustet aus.

    Also ich hab die Bruce Lee Klamotten, wir haben Samurai-Schwerter, alle können kämpfen, wir haben die Location im China-Restaurant... nee ich schätze mal, dass die meisten Zuschauer die Martial Arts Schauspieler nicht kennen, aber ich will die alle drin haben... ACH KOMM MIR NICHT MIT JACKIE CHAN, DER IST DOCH EIN WEICHEI UND HAT DAS NICHT KAPIERT WAS ICH MACHEN WILL!

    T unterbricht. schweigt und hört ins Telefon; zieht an der Zigarette. Beruhigt sich

    Ja dann machen wir den Massenfight einfach ein bischen lame. Der Film ist ja auch nicht f√ľr die HongKongFilm Spezialisten, sondern f√ľr breites Mainstreampublikum, das die ganzen asiatischen Filme eh nicht wirklich kennt. Und daf√ľr reichts, aber egal. Ich will die Liste durchgehen.

    So, wo war ich - Genau! Ich will das da unbedingt noch ein paar Regiefehler reinkommen, die man erkennen kann. Das ist dann authentischer, weisst schon, alte Filme und so... Wenn der Sushi-Koch das Messer an Magnetwand haut, da schneiden wir dann gegen - und das Messer hängt schief dran. Is doch cool, oder?

    Und dann habe ich mir nochmal √ľberlegt, was du mir letzte Woche sagen wolltest. Deine Idee den Film durch ausgefeilte Dialoge oder Charakterz√ľge inhaltlich anzureichern find ich scheisse. Lass ma mehr beim Comicstyle bleiben. Stylisch. Also ich bin eher f√ľr Musik lauter und daf√ľr l√§ngere Einstellungen machen, damit's so ein bischen filmkunstm√§√üiger r√ľberkommt. Also mehr zum gucken, Style, und meine Sammlung muss da rein. Und egal, der wird auf jeden Fall als Unterhaltung empfohlen und ich werde wieder in tausend TV-Shows eingeladen... Was? Achso, was mir noch so einfiel!.. Moment...

    Rumpelgeräusche in Ts Nähe.

    Ich hab aufn Movieflohmarkt die Modelllandschaft ausm or-i-gi-naal Godzilla abgestaubt. Geiles Teil f√ľr meine Sammlung. Muss unbedingt rein in Film... Genau find ich auch ne nette Idee...

    T hört seinem Drehbuchautor Bill zu und schweigt

    Naja, dann ist der Film halt zu lang. ich wollts Dir nicht sagen, aber wir machen einfach zwei Teile draus. Das ist heute modern. Egal, will ich nicht dr√ľber reden JETZT!... Details? Wieso sie 13 Stunden im Pussy Wagon hockt und der Typ ausm Krankenhaus nicht einmal guckt oder irgendwer? - Das ist doch v√∂llig Latte man. 13 Stunden! Denk mal nach, h√§, In-sider-gag!

    T will das Gespr√§ch beenden und dr√ľckt die Zigarette aus- Sein Drehbuchautor kontert die ganze Zeit. T unterbricht ihn.

    Pass auf Bill ich hab keine Ahnung wie der Streifen heissen soll, aber Pulp Fiction 2 kann es definitiv nicht sein und auch nicht Bruce Lee 3000... MANN, NERV NICHT ICH SAG DIR DAS SCHON NOCH RECHTZEITIG, ABER GEH MIR JETZT NICHT MIT SCHEISS AUFN KEKS.

    T legt auf und geht vom Telefon weg. Murmelnd:

    Ich bring ihn um.

    http://asianfilmweb.de/php/phpBB/viewtopic.php?p=44499#44499

     
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    Unregistriert


      erstellt am: 26.11.2003 um 16:25
    Also Kill Bill ist einfach viel abgekupfert!
     
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    Administrator




    Beitršge: 283
    Angemeldet: 8.1.2002
    Status: Offline

      erstellt am: 11.12.2003 um 17:39
    Der deutsche Kinostart von Kill Bill Volume 2ist auf den 18. März 2oo4 verschoben worden

    ____________________
  • Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unanatastbar! (Am√©lie Poulain)
     
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