Startseite Alle Themen anzeigen Alle Artikel anzeigen Neuigkeiten aus der Filmwelt Schreib was! Top ten
Willkommen bei kino.lounge
   
  LogIn    
HauptmenĂŒ
· Home
· Suche

Inhalte
· Film-Kritiken
· Film-Bilder
· Film-Termine
· Film-Links

Community
· Forum
· GĂ€stebuch

ShoutBox
Login to post!

Wer ist im Chat
Foyer0 users

Mitglieder online


Du bist nicht angemeldet

0 member(s) online.
1 guest(s) online.

Letzte 10 Besucher
walt: 772 days ago
admin: 1616 days ago
JohFredersen: 5554 days ago
LoonaLovegood: 5629 days ago
nobudgetarts: 5947 days ago
DustyYS: 5978 days ago
philip23214: 6017 days ago
isaac23043: 6020 days ago
angel-of-night: 6031 days ago
chas22023: 6033 days ago

Umfrage:
KILL BILL ist fĂŒr mich

· genial
· ganz gut
· mittelmĂ€ssig
· schlecht
Ergebnisse

Stimmen: 308

andere Umfragen

Filmtitel-Suche

auf der Internet Movie
Database, der weltweit
grössten Filmdatenbank

Filmkritik-Suche

auf der Movie Review
Query Engine, der
weltweit grössten
Datenbank fĂŒr
Filmkritiken

Aktionen

Get a REAL Browser!

Boykottiere die Musikindustrie - kaufe keine CDs!

be aware of RFID

Rettet das Internet!

Terrorist, The

Terrorist, TheIndien 1999, Regie: Santosh Sivan

Aktueller denn je ist das Thema, welches Santosh Sivan mit diesem Film verarbeiten wollte: die letzten Tage einer jungen SelbstmordattentĂ€terin. Den realen politischen Bezug stellt Sivan zu dem Attentat 1991, auf den frĂŒheren indischen Premierminister Rajiv Gandhi, her. Er starb durch eine Bombe, die sich eine 20-jĂ€hrige AttentĂ€terin umgeschnallt hatte.

Interessanterweise lĂ€uft gerade in unseren Kinos Eureka von dem japanischen Regisseur Shinji Aoyama, der zu seinem Film durch das Giftgas-Attentat in der Tokyoer U-Bahn 1995 angeregt wurde. Er beschĂ€ftigt sich dort mit den psychosozialen Folgen, welchen Überlebende eines Attentates ausgesetzt sind. Man darf gespannt sein, wann aus Amerika die ersten filmischen Aufarbeitungsversuche des 11. Septembers 2oo1 kommen, vor allem aber in welcher Art ...

Sivan's The Terrorist jedenfalls ist ein unabhĂ€ngig produzierter Low-Budget Streifen, den man dies jedoch nicht ansieht. Gefilmt in knapp drei Wochen, mit 50.000 $ Budget, fast nur mit Laiendarstellern und ausschliesslich mit dem natĂŒrlich vorhanden Licht, erreicht er eine visuelle QualitĂ€t, fĂŒr die ein Tran Anh Hung (fĂŒr seinen visuell sehr Ă€hnlich intensiven Der Duft der grĂŒnen Papaya) ein Studio in Frankreich bevorzugte.

Den ganzen Film trĂ€gt hauptsĂ€chlich die Hauptdarstellerin Ayesha Dharker (Malli). Allein durch ihre Mimik, und die beinahe schon aufdringlich hĂ€ufigen Nahaufnahmen, löst sie beim Betrachter Emotionen aus. Man spĂŒrt ihre Angst, ihre Entschlossenheit oder auch Zweifel. Diese Ausdruckskraft ist aber auch nötig, denn gesprĂ€chig ist Malli nicht gerade. Sie ist eine KĂ€mpferin, sehr geachtet dazu, und ihre Familie ist im tamilischen Widerstandskampf ausgelöscht worden.

Das ist der Hintergrund, als sie fĂŒr dieses Selbstmordattentat ausgewĂ€hlt wird, sehr stolz darauf ist, und noch vier Tage bis zum Tag X sind, bei denen wir sie begleiten. Sie begegnet in dieser Zeit verschiedenen Menschen, welche alle sehr unterschiedlichen Einfluss auf sie haben, letztendlich wird jedoch ein Ereignis sie auf ihrem gehirngewaschenen Weg straucheln lassen. Wird sie den ZĂŒnder dennoch betĂ€tigen?

Nachtrag: Erst vor ein paar Tagen, am 12. April 2oo2, sprengte sich eine 20-jĂ€hrige SelbstmordattentĂ€terin an einer Jerusalemer Bushaltestelle in die Luft. Mit ihr starben 6 Menschen, ĂŒber 80 wurden verletzt. [spiegel.de]


Szenenbild Szenenbild Szenenbild Szenenbild


Weitere Links zum Thema:



hinzugefügt: April 15th 2002
Autor: Walter Helbig
Punkte:
zugehöriger Link: IMDb
Hits: 5599
Sprache: deu

  

[ Zurück zur Übersicht | Kommentar schreiben ]


© 2oo1-2o14 by kinolounge.de · Impressum · Creative Commons Lizenz · powered by PostNuke CMS